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Saunaofen und Saunasteine pflegen

Saunasteine spülen, neu stapeln und ersetzen, Holzofen und Schornstein pflegen und den elektrischen Ofen sicher betreiben: der Wartungsplan.

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Kurze Antwort: Die Pflege eines Saunaofens dreht sich um drei Dinge: die Saunasteine (jährlich kontrollieren, locker neu stapeln, bröckelnde Steine ersetzen), die Luftwege (Belüftungseinlass tief beim Ofen und Auslass hoch gegenüber offen halten, bei Holzbefeuerung jährlich den Schornstein kehren) und sauberes Aufgießen (nur Wasser mit eventuell einigen Tropfen Saunaduft, niemals reines Öl). Wer das einhält, behält die weiche, tiefe Wärme, für die die Sauna gekauft wurde.

Die Saunasteine: das Herz der Wärme

Die Steine speichern die Wärme und geben sie als sanfte Strahlung und Aufgussdampf wieder ab. So halten Sie sie in Kondition:

  1. Beim Aufstellen: Spülen Sie neue Steine von Steinstaub ab und stapeln Sie sie locker, sodass Luft dazwischen zirkulieren kann. Zu eng gestapelte Steine ersticken den Ofen.
  2. Jährlich: Nehmen Sie die Steine heraus, entfernen Sie Splitt und Scherben, ersetzen Sie Steine, die bröckeln oder stumpf und gesättigt wirken, und stapeln Sie alles locker zurück.
  3. Verschleißsignale: flache, stickige Wärme, schwacher Dampf beim Aufguss und Splitt unten im Ofen.
  4. Aufgießen: verwenden Sie sauberes Wasser, eventuell mit einigen Tropfen Saunaduft darin. Niemals reines (ätherisches) Öl auf die Steine: das spritzt, kann Feuer fangen und setzt Belag auf den Steinen ab.

Gut zu wissen bei einem Ofenwechsel: Die Leistung wird nach der Kabine berechnet mit der Faustregel 1 kW pro m³ Rauminhalt, mit Zuschlägen für Außenaufstellung (Faktor 1,2 bis 1,5) und Glas (etwa 1 bis 1,5 m³ extra pro m² Glas). Wählen Sie im Zweifel lieber eine Größe größer; ein zu schwacher Ofen läuft dauerhaft auf voller Leistung und erreicht die Temperatur kaum.

Holzbefeuerter Ofen

  • Gut heizen: trockenes, gespaltenes Holz mit weniger als 20 Prozent Feuchtigkeit; niemals gestrichenes, imprägniertes oder nasses Holz. Der Luftschieber ist Ihr Gaspedal.
  • Asche: entfernen Sie die Asche, sobald diese vollständig kalt ist, und halten Sie den Rost frei.
  • Schornstein: lassen Sie die Rauchgasabfuhr jährlich kehren. Belag verringert den Zug (langsames Aufheizen, zurückschlagender Rauch) und ist ein Brandrisiko.
  • Funkenfänger: Pflicht bei Wind, Trockenheit und überhängender Bewuchs.
  • Außenkontrolle: prüfen Sie jeden Herbst die Regenkappe, das Hitzeschild und die Durchführung auf Rost, lose Teile und Undichtigkeit.

Elektrischer Ofen

  • Anschluss: ein eigener, separat abgesicherter 400V-Stromkreis mit Fehlerstromschutzschalter, verlegt von einem zugelassenen Installateur. Selbst an Starkstrom arbeiten ist keine Option.
  • Saisonkontrolle: Prüfen Sie vor der Heizsaison die Heizelemente (keine sichtbaren Schäden oder durchhängende Spiralen), die Bedienung und die Fühler. Im Zweifel: nachsehen lassen statt weiterheizen.
  • Fernbedienung: hat Ihr Ofen eine App oder einen Timer, testen Sie diese Einstellung einmal in Ruhe am Tag, nicht erst am Abend, an dem Gäste kommen.
  • Wartung: ansonsten so gut wie keine; die Steine sind auch hier die jährliche Aufgabe.

Die Luftwege der Kabine

Eine Sauna atmet: der Lufteinlass sitzt tief beim Ofen, der Auslass hoch an der gegenüberliegenden Wand. Halten Sie beide offen und frei von Handtüchern oder Gegenständen. Eine zugesetzte Belüftung fühlt sich anfangs wärmer an, gibt aber innerhalb einer Sitzung stickige Luft und auf Dauer Feuchtigkeits- und Holzprobleme. Wie Sie die Kabine selbst pflegen, steht unter Außensauna Nutzung und Pflege.

Pflegekalender

Zeitpunkt Was zu tun ist
Jede Sitzung mit sauberem Wasser aufgießen; Luftschieber und Belüftung in der richtigen Stellung
Nach jedem Heizvorgang (Holz) Asche entfernen, sobald kalt, Rost freihalten
Jährlich Steine kontrollieren und neu stapeln; Schornstein kehren lassen (Holz); Elemente und Bedienung prüfen (elektrisch)
Jeden Herbst Regenkappe, Hitzeschild und Durchführung außen kontrollieren

Häufige Fragen

Wie oft müssen Saunasteine ersetzt werden?
Kontrollieren Sie sie jährlich: nehmen Sie sie aus dem Ofen, entfernen Sie Splitt und bröckelnde Steine und stapeln Sie den Rest locker zurück. Bei intensiver Nutzung sind die Steine nach einigen Jahren komplett zu ersetzen.
Woran erkenne ich, dass die Steine verschlissen sind?
Die Wärme wird flach und stickig, der Aufgussdampf wird schwach und unten im Ofen liegt Splitt. Das sind die Signale, die Steine zu kontrollieren und teilweise oder vollständig zu ersetzen.
Darf ich den Starkstromanschluss für einen elektrischen Ofen selbst legen?
Nein. Ein Saunaofen gehört an einen eigenen, separat abgesicherten 400V-Stromkreis mit Fehlerstromschutzschalter, verlegt von einem zugelassenen Installateur. Das gilt für die Erstinstallation und für jede Änderung.
Warum wird meine Sauna langsamer warm als früher?
Die häufigsten Ursachen sind gesättigte oder zusammengesackte Steine, eine zugesetzte Luftzufuhr oder Belüftung, und bei Holzbefeuerung ein verschmutzter Schornstein mit schlechtem Zug. Prüfen Sie diese in dieser Reihenfolge.

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